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Die erste Realisierung dieses internationalen Ausstellungsprojekts macht Helmbrechts in Oberfranken für den Zeitraum von vier Wochen zum Schauplatz zeitgenössischer Kunst.
Ein heterogenes Netzwerk aus freischaffenden KünstlerInnen begegnet sich, um eine Diversität an gegenwärtigen Positionen in Dialog zu setzen.
Interdisziplinäre und medienübergreifende Arbeiten aus den Bereichen Video, Malerei, Performance, Installation, Konzeptkunst, Zeichnung, Fotografie, Sound, Objekt, Aktion, Bildhauerei, Text und Film werden sowohl im privaten als auch im öffentlichen Raum aufeinander treffen um zu interagieren.
Die Initiatoren dieses Projekts sind Michael Sell, die Sell GmbH und Sophie Innmann. Sie entwickeln gemeinsam mit dem Kunstverein Letschebach, einem Kollektiv aus Bildenden Künstlern - Konzept, Organisation, Jurierung und Leitung für dieses unabhängige Ausstellungsprojekt.

ANTHROPO -logie: Lehre über den Menschen; /-ZÄN: Zeitalter; / -TA: Ausstellungssuffix

Die Geschichte beginnt vor rund 13,7 Milliarden Jahren: Raumzeit, Materie breitet sich aus. Verschiedenste Stadien an Metamorphosen werden seitdem durchlaufen. Gekennzeichnet waren alle durch die Anpassung der Lebensformen an die jeweiligen zu jeder Zeit dominierenden Lebensbedingungen, seien es endlose Wasserflächen, Eisflächen oder Urwälder.
Doch als der Mensch die Bühne betritt, verändert sich die Situation grundlegend: von nun an wird die Umgebung den Bedürfnissen des Menschen angepasst.
Mit der Einflussnahme des Menschen auf Umwelt und Natur ist ein neues Zeitalter angebrochen: das Anthropozän.
Kern der Anthropozäntheorie ist die langfristige und teilweise irreversible Veränderung sowie Prägung unseres Planeten. Diese wurde spätestens durch die Industrielle Revolution und den rasanten Fortschritt in Wissenschaft und Technik beschleunigt.
Nicht immer war dies zum Vorteil von Umwelt und Natur, hatte jedoch häufig unerwünschte, nicht absehbare Folgen.
Hat sich der Begriff „Anthropozän“ bisher schwerpunktmäßig im geografischen und umweltpolitischen Kontext manifestiert, soll die ANTHROPOZÄNTA Kunst und Kultur erstmals als eigenständige Phänomene des Anthropozän betrachten- und nicht als Mittel zum Zweck, um umweltpolitisches Misslingen zu verdeutlichen und zu visualisieren.
Mit einem offenen Ausstellungskonzept, das ohne thematische Vorgaben oder formale Einschränkungen einen Querschnitt durch zeitgenössische künstlerische Visionen bietet, laden wir die Künstler und Besucher ein, am Prozess der Phänomene Mensch und Kultur teilzuhaben.

Der Eintritt zur ANTHROPOZÄNTA ist frei!